Gedanken von Matthias Hüttmann

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und grob überschlagen, mit wie vielen Worten wir im Laufe dieses Jahres mit unseren News versucht haben, über das aktuelle Zeitgeschehen in Sachen Energie- und Klimapolitik zu berichten. 2022 waren es knapp 400 Meldungen, die wir in den 47 freitäglichen DGS-News verfasst haben. Unter den 400 Meldungen waren insgesamt 175 ausführliche Texte. Mal angenommen, ein solcher Text der Rubrik „En détail“ hat einen Umfang von grob 6.000 Zeichen und 1.000 Worte, dann ergeben schon alleine diese Texte eine Menge von gut einer Million Zeichen und etwa 175.000 Wörter. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Roman hat etwa 50.000 Wörter, Ausnahmen bilden hier Werke wie Tolstois Krieg und Frieden, das exakt 587.287 Wörter umfasst. Das hat mich dann schon überrascht.
Ich bin mir sicher, dass so manche:r unter Ihnen nicht ansatzweise so viel Inhalt lesen kann, das ist einfach zu viel. Schließlich möchte so manche:r ja auch noch ein gutes Buch, seine Tageszeitung, Fachmagazine und nicht zuletzt wenigstens die wichtigsten und interessantesten Mails, deren Anzahl auch exponentiell zuzunehmen scheint, konsumieren. Betrachten Sie die DGS-News daher als ein Angebot sich ausführlich und unabhängig zu informieren. Werfen Sie einfach immer mal einen Blick auf unsere Texte, wir würden uns zumindest sehr darüber freuen, wenn unsere Mühe durch Ihr Interesse belohnt wird. Da wir nur bedingt wissen, wie oft unsere Gedanken und Analysen gelesen werden, freuen wir uns daher über jede Reaktion unserer Leserinnen und Leser.
In einem kleinen Rückblick haben wir uns dieses Jahr, jeder in der Redaktion für sich, überlegt, welcher Text der oder dem Einzelnen besonders wichtig war und an wen jede:r von uns sich noch am besten erinnert. Deshalb gibt es zum Abschluss des Jahres heuer keine neuen Meldungen, sondern fünf Texte, die uns am Herzen lagen und die wir nach wie vor für wichtig halten. Zu jedem dieser Texte gibt es dazu noch eine kleine aktuelle Einleitung.
Die DGS war 2022 so aktiv wie schon lange nicht mehr. Dabei ist die Anzahl an Projekten, Weiterbildungsveranstaltungen, Beratungen und Stellungnahmen mittlerweile auf einem für uns schwindelerregendem Niveau angekommen. Denn auch wenn es dieses Jahr erneut einen großen Zuwachs an Mitgliedern zu verzeichnen gab, so haben sich unsere personellen Kapazitäten nur leicht erhöht. Um an einen Artikel unten anzuknüpfen: auch bei der DGS können die erforderlichen Anpassungen mit der Geschwindigkeit der steigenden Nachfrage eigentlich nicht mithalten. Wir sind daher bereits in intensiven strategischen Planungen. Positiv stimmt uns dabei, dass wir mit der Wiederbelebung unserer Geschäftsstelle bereits einen großen Schritt nach vorne tun konnten. Diese erleichtert und ermöglicht vieles. Jedoch stehen 2023 einige personelle Umwälzungen an, die wir meistern müssen. Das betrifft zum einen kommenden Wechsel innerhalb des Präsidiums, aber auch in der Publizistik. So haben einige Präsidiumsmitglieder angekündigt, für ihr Amt bei den Präsidiumswahlen im kommenden Jahr nicht nochmals anzutreten. Ebenso ist ein Wechsel der Chefredaktionen für Ende 2023 vorgesehen. Beides wird im Laufe des kommenden Jahres Veränderungen, jedoch auch neue Chancen und Ideen mit sich bringen.
Wir sind zuversichtlich, dass 2023 für die DGS ein gutes Jahr werden wird, nicht zuletzt, weil wir glauben, dass die Erneuerbaren dabei einen großen Schritt nach vorne machen werden. Die Randbedingungen – vor allem für die Photovoltaik – sind so gut wie schon lange nicht mehr und werden sich im neuen Jahr voraussichtlich noch weiter verbessern.
Nun ist aber auch für uns erst mal Pause. Die Redaktion der DGS-News wünscht Ihnen allen ein frohes Fest und einen guten Start in das Klimajahr 2023. Die DGS-News melden sich am 13. Januar wieder in Ihrer Mailbox.