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Energiewende vor Ort gestalten: DGS aktiv in Niedererbach und im Rheinland

Energiewende vor Ort: Austausch, Information und Beteiligung

In den vergangenen Wochen war die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie bei zwei unterschiedlichen, aber inhaltlich eng verbundenen Aktivitäten präsent. Beide zeigen, wie Energiewende vor Ort konkret wird – durch Information, Austausch und ehrenamtliches Engagement.

Marktplatz Energiewende in Niedererbach

Am 28. Januar 2026 fand in Niedererbach der „Marktplatz Energiewende vor Ort“ statt. Eingeladen hatte die Ortsgemeinde gemeinsam mit dem Klimaschutz- und Klimaanpassungsmanagement der Verbandsgemeinde Montabaur. Im Mittelpunkt der als Messe organisierten Veranstaltung standen Fragen zur eigenen Stromerzeugung, zur zukünftigen Wärmeversorgung und zu Möglichkeiten des energieeffizienten Wohnens.

Bürgerdialog, Beratung und lokale Akteure im Fokus

Bis zu 100 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Veranstaltung für Gespräche, Beratung und Information. Auch die DGS war vor Ort vertreten und brachte ihre Expertise unter anderem zu Steckersolargeräten, aktuellen Normen sowie zu Weiterbildungs- und Informationsangeboten ein. Die Veranstaltung machte deutlich, wie groß der Informationsbedarf ist und wie wichtig niedrigschwellige Angebote und persönliche Gespräche für den Einstieg in die Energiewende sind.

„Ich bin davon überzeugt, dass die Zukunft der Nachhaltigkeit gehört. Nachhaltiges Wirtschaften wird eine Grundvoraussetzung dafür bilden, dass unsere Welt in den Fugen bleibt. Aktuelle Klimaereignisse zeigen uns deutlich, dass grenzenloses Wachstum ein Irrweg ist. Ein WENIGER von Allem ist ein MEHR für Alle“, so Ralf Kilanowski, Vorsitzender der DGS Sektion Koblenz.

Und weiter: „Wir haben es noch in der Hand das Klima zu bewegen und unsere Zukunft aktiv zu gestalten um die Herausforderungen des Klimawandels vor Ort zusammen mit den Menschen in der Region zu bewältigen. So lasst uns heute einen Apfelbaum pflanzen: Auf regionalen Veranstaltungen zur Energiewende wollen wir informieren und diskutieren.“

Aktive DGS-Sektionen als Motor der Energiewende

Nur wenige Tage später, am 31. Januar 2026, traf sich die DGS-Sektion Metropolregion Rheinland in Mönchengladbach zu ihrer ersten Sektionsveranstaltung des Jahres. Nach den internen Vorstandswahlen am Vormittag wurde die Veranstaltung am Mittag für die Öffentlichkeit geöffnet.

Fachvorträge, Diskussionen und neue Impulse für die Vereinsarbeit

In zwei Fachvorträgen und anschließenden Diskussionsrunden ging es um die Rolle der Solarthermie in der Energiewende sowie um die energiepolitischen Rahmenbedingungen im Jahr 2026. Die Runde war lebendig, die Gespräche reichten deutlich über die Vorträge hinaus und boten Raum für fachlichen wie persönlichen Austausch.

Engagement stärken und Netzwerke ausbauen

Insgesamt bewerteten die Beteiligten den Tag als vollen Erfolg. Die Sektion hat nun vor, weitere Treffen zu organisieren – auch bei Unternehmen aus der Branche, um Einblicke in Produkte, Technologien und besondere Praxisanwendungen zu erhalten. Zudem sind fachbezogene Ausflüge bereits in Planung.

„Die Veranstaltung hat gezeigt, welches Potenzial in regelmäßigen Treffen und im persönlichen Austausch liegt. Für die Zukunft wollen wir unsere Tätigkeiten noch weiter öffnen und z.B. auch mit anderen Sektionen der DGS zusammenarbeiten. Wir sind bereits in Gesprächen“, verrät Dipl.-Ing. Britta Wenders, stellv. Vorsitzende der Sektion.

Mitmachen und Mitgestalten in der DGS

Beide Veranstaltungen zeigen: Die DGS ist aktiv, vernetzt Akteurinnen und Akteure und schafft Räume für Information und Beteiligung. Wer sich fachlich einbringen, regional engagieren oder einfach informiert bleiben möchte, ist eingeladen, sich selbst aktiv zu beteiligen – in einer Sektion vor Ort, in einem Fachausschuss oder bei einer der zahlreichen Veranstaltungen der DGS.

SolarSchulen und SolarAkademien der DGS

Ergänzend zu diesen Aktivitäten bietet die DGS ein breites Spektrum an Weiter- und Ausbildungsangeboten. Über die bundesweit verankerten SolarAkademien und SolarSchulen werden praxisnahe Qualifizierungen für Fachkräfte, Planende und Interessierte angeboten.

Kostenlose Webinare, Newsletter und Fachmagazin Sonnenenergie

Niedrigschwellig und kostenfrei sind zudem die Webinare auf pv-wissen.de, die aktuelles Photovoltaik-Wissen verständlich aufbereiten. Wer regelmäßig informiert bleiben möchte, kann den kostenlosen wöchentlichen Newsletter der DGS abonnieren. Vertiefende Einordnung, Fachbeiträge und Debatten bietet darüber hinaus das Fachmagazin Sonnenenergie, das viermal im Jahr erscheint. Zusammen zeigen diese Angebote: Die DGS verbindet Information, Qualifizierung und fachlichen Austausch – für alle, die die Energiewende aktiv mitgestalten wollen.