Aktueller Pressespiegel zum Fall BP Solar unter www.dgs.de/pressespiegel
Chronologie der Ereignisse => HIER 

Anfang Juli ist die Anschlussdose eines BP Solar Systems überhitzt und die zerschmolzene Dose hat die eine darunter befindliche Dachlattenstruktur versengt. Obwohl es nicht zu einem Brand des Gebäudes kam, ist dieser Vorfall jedoch von BP Solar als sicherheitsrelevant eingestuft worden und eine Sicherheitsüberprüfung von 16,5 MegaWatt peak, also deutlich mehr als 100.000 Stück von BP Solar Modulen veranlasst.
Dieser Fall ist geschehen, obwohl die betroffenen Module laut Aussagen von BP die notwendige Schutzklasse II Prüfung beim TÜV Rheinland bestanden hat. Ebenfalls besitzt das betroffene BP Modul eine UL-Zertifizierung vom “Underwriter’s Laboratories” für elektrische Sicherheit und Brandschutz der Klasse C sowie eine IEC 61215 Zertifizierung der Arizona State University. BP Solar produziert in ISO 9001 und ISO 14003 zertifizierten Fabriken und fertigt die Produkte entsprechend der EU-Richtlinien 89/33/EEC, 73/23/EEC und 93/68/EEC. Ebenfalls erhielt BP Solar erst am 27.1.2006 eine Zertifizierung nach PV Gap.
Der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie stellt sich die Frage, ob die von BP aufgebotenen und dem Stand der Technik entsprechenden Zertifizierungen Endverbraucher mit der notwendigen Sicherheit vor sicherheitsrelevanten Anlagenmängeln schützen.
Um eine rasche Klärung auch im Hinblick auf eine notwendige Überarbeitung bzw. Ergänzung der vorhandenen technischen Richtlinien und technischen Lieferbedingungen zu erreichen hat die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. als technisch-wissenschaftliche Fachinstanz reagiert und unterstützt BP bei der Auffindung, Sichtung und Bewertung der vogefundenen Schäden. Betroffene Installateure und Betreiber können Ihren Fall unter www.dgs.de/bp registrieren.



Chronologie der Ereignisse im Fall BP Solar: 



Stellungnahme zur vorsorglichen Abschaltung von bestimmten Solarinstallationen
Datum der Veröffentlichung: 19. September 2006
Diese Stellungnahme ersetzt die bisherigen und enthält neue Details zu unseren vorsorglichen Maßnahmen.
BP Solar wurde über einen Vorfall bei einem dachintegrierten Photovoltaik-System informiert, bei dem sich die Anschlussdose eines so genannten Laminats überhitzt hatte und teilweise geschmolzen war. In diesem konkreten Fall wurde die darunter befindliche Dachlattenstruktur versengt. Aufgrund des potenziellen Risikos haben wir noch am selben Tag einen Systemingenieur zu dem betroffenen Kunden geschickt und die betroffene Anlage vorsorglich vom Netz getrennt.
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Schäden bei BP Solar Modulen - Zwischenbilanz zum Stand der Dinge
Die Deutsche BP Aktiengesellschaft – GB Solar hat auf einer Pressekonferenz am 5.9.2006 in Dresden auf den öffentlichen Druck der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie reagiert (siehe DGS Pressemeldung Endlose Ursachenfoschung vom 1.09.2006) http://www.dgs.de/164.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=1169&tx_ttnews[backPid]=2&cHash=c84f909769
und erste Hinweise auf die Ursachen der augetretenen Modulschäden benannt:
Die von BP Solar durchgeführte Ursachenanalyse ergab, dass versagende Anschlussdosen ein Ergebnis sog. „kalter Lötverbindungen“ zwischen Kabel und Leiterbahn sind, die aufgrund verschiedener Einflussfaktoren entstehen:
• EVA-Rückstände, die einen guten Kontakt zwischen Lötmetall und Leiterbahn unterbinden
• Ungenügender Einsatz von Flussmitteln, um Oxide und Fremdstoffe von der Leiterbahn während der Lötung zu entfernen
• Bewegungen des Kabels während das Lötzinn noch flüssig ist
Es wurde zudem von BP Solar festgestellt, dass eine höhere Zahl von fehlerhaften Lötungen auf der rechten Seite der Anschlussdose auftrat, die auf eine schlechte Ergonomie am Arbeitsplatz schließen lassen.
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Die Deutsche BP Aktiengesellschaft – GB Solar hat auf einer heutigen Pressekonferenz in Dresden auf den öffentlichen Druck der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie reagiert (siehe DGS Pressemeldung Endlose Ursachenfoschung vom 1.09.2006) http://www.dgs.de/164.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=1169&tx_ttnews[backPid]=2&cHash=c84f909769
und erste Hinweise auf die Ursachen der aufgetretenen Modulschäden benannt.
Die DGS wird die vorgelegten Erklärungen eingehend technisch prüfen und mit den ihr von unabhängiger Seite gemeldeten Modulschäden vergleichen. Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, wird es von der DGS eine Analyse und öffentliche Stellungnahme zur Diagnose von BP sowie den von BP vorgeschlagenen Maßnahmen zur Abhilfe geben.
Original Presseinformation der Deutschen BP Aktiengesellschaft – GB Solar:
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Endlose Ursachenforschung - Schweigen von BP Solar zum Umfang der Sicherheitsprobleme muss beendet werden
"Rostige" Lötstellen an BP Solarmodulen - Beginn schleichender Sicherheitsprobleme?Seit dem 13. Juli sind die Manager von BP Solar, aufgeschreckt durch Recherchen der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) und der Fachzeitschrift Photon, aktiv. Sie haben internationale Expertenteams des Konzerns mit externern Fachleuten bestückt, um Ursachenforschung zu betreiben.
Seitdem verrinnt die Zeit und Fachleute und die Öffentlichkeit warten nun seit bedenklichen sechs Wochen vergeblich auf eine zufriedenstellende Fehlererklärung. Doch BP Solar schweigt weiter beharrlich zu den technischen Ursachen der Vorfälle, die von BP Solar selber als Sicherheitsproblem eingestuft worden sind.
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Original BP Solar Pressetext:
Diese Anzeige erschien am 01.09.2006 in der Süddeutschen Zeitung und wird in den folgenden Tagen in zahlreichen deutschen Tageszeitungen veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie unterhalb der Anzeige.
Die Anzeige als Adobe pdf zum download (pdf, 419K)
Stellungnahme zur vorsorglichen Abschaltung von bestimmten Solarinstallationen
Diese Stellungnahme ersetzt die bisherigen und enthält neue Details zu unseren vorsorglichen Maßnahmen.
BP Solar wurde über einen Vorfall bei einem dachintegrierten Photovoltaik-System informiert, bei dem sich die Anschlussdose eines so genannten Laminats überhitzt hatte und teilweise geschmolzen war. In diesem konkreten Fall wurde die darunter befindliche Dachlattenstruktur versengt.
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BP Sicherheitsabschaltung - Stellungnahme zur vorsorglichen Abschaltung von bestimmten Solarinstallationen Betrieb von BP Solar Produkten
Datum der Veröffentlichung: 17. August 2006
Stellungnahme zur vorsorglichen Abschaltung von bestimmten Solarinstallationen
Diese Stellungnahme ersetzt die bisherigen und enthält neue Details zu unseren vorsorglichen Maßnahmen.
BP Solar wurde am 7. Juli darüber informiert, dass es einen Vorfall bei einem dachintegrierten Photovoltaik-System gegeben hat, bei dem sich die Anschlussdose eines so genannten Laminats überhitzt hatte und teilweise geschmolzen war. In diesem konkreten Fall wurde die darunter befindliche Dachlattenstruktur versengt. Aufgrund des potenziellen Risikos haben wir noch am selben Tag einen Systemingenieur zu dem betroffenen Kunden geschickt und die betroffene Anlage vorsorglich vom Netz getrennt.
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BP Solar Sicherheitsabschaltung - Gespräch zwischen DGS Präsidium und Vertretern von BP Solar Europe
Am 15. August kam es zu einem Gespräch zwischen europäischen Vertretern der BP Solar und der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (www.dgs.de) in dem das bisherige und weitere Vorgehen des Unternehmens bei der Sicherheitsabschaltung von BP Solar Modulen erörtert wurde.
BP Solar hat der DGS im Verlaufe des Gespräches die bisherigen Aktionen des Konzerns bei der Ursachenermittlung dargelegt. Hierbei wurde die Feststellung getroffen, dass über die Schadensursache derzeit noch keine Aussage getroffen werden könne und man sich deshalb noch in der Phase der Fehlersuche befinde.
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BP Solar Pressemitteilung: Betrieb von BP Solar Produkten
Datum der Veröffentlichung durch BP Solar: 11. August 2006
BP Solar wurde am 7. Juli darüber informiert, dass es einen Vorfall bei einem dachintegrierten-Photovoltaik System mit sogenannten Laminaten gegeben hat. Die Anschlussdose eines solchen Systems hatte sich überhitzt und ist angeschmolzen. In diesem konkreten Fall wurde die darunter befindliche Dachlattenstruktur versengt. Aufgrund des potenziellen Risikos haben wir am selben Tag einen Systemingenieur zu dem betroffenen Kunden geschickt und die betroffene Anlage vorsorglich vom Netz getrennt.
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BP Solar Sicherheitsabschaltung, über 100.000 Module betroffen - DGS sucht betroffene Betreiber mit Modulschäden
Hintergrund der Sicherheitsabschaltung:
Anfang Juli ist die Anschlussdose eines BP Solar Systems überhitzt und die verkohlte Dose hat die eine darunter befindliche Dachlattenstruktur versengt. Obwohl es nicht zu einem Brand des Gebäudes kam, ist dieser Vorfall jedoch von BP Solar als sicherheitsrelevant eingestuft worden. Daraufhin hat BP Solar eine Sicherheitsüberprüfung von 16,5 MegaWatt peak, also deutlich mehr als 100.000 Stück von BP Solar Modulen der Produktionsjahre 2002 bis 2004 veranlasst.
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BP Solar empfiehlt Betreibern vorsorgliche Abschaltung von 9MWpeak Indachanlagen
Am 14.7.2006 berichtete die DGS bereits über aufgetretene Defekte bei BP Solarmodulen des Typs 380 L (Bericht). Damals erhielt die DGS die Aussage des Unternehmens, dass es sich um Einzelfälle bei Modulen des Typs 380 L handelte. Nun hat sich die Lageeinschätzung von BP Solar bezüglich des betroffenen Umfangs der Modultypen geändert.
Am 2. August 2006 hat die DGS auf Ihre Fragen nach dem Marktumfang und einer Notwendigkeit von Aktionen durch Betreiber betroffener Module von BP Solar folgende Stellungnahme erhalten:
"Vom Typ 380L wurden 128 kW in den Markt gebracht. Sicherheitshalber schalten wir jedoch sämtliche Indachanlagen, mithin rund 9 MW, seit dem 20. Juli ab...
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Stellungnahme von BP Solar zu Defekten bei Modulen Typ 380L bgegenüber der DGS
1. Was ist geschehen?
Am 7. Juli erhielten wir von der Firma Solare Energiesysteme Nord (SEN) die Information, dass ein Defekt an einem Laminat vom Typ BP 380L in einer von der Firma SEN im Jahr 2002 installierten dachintegrierten Photovoltaikanlage aufgetreten sei. Das betroffende Laminat weist Beschädigungen um den Kabel-/Anschlusskasten auf, und war anscheinend Temperaturen ausgesetzt, die hoch genug waren, um eine nahe gelegene Dachlatte zu versengen. Es ist aktuell nicht geklärt, wann dieser Schaden eingetreten ist...
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