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 Mit diesem solaren Destillationskollektor können Flutofer in Sri Lanka dringend benötigtes Trinkwasser selbst erzeugen. Der Berliner Solarverein hat die Spendenaktion „Solare Trinkwasserhilfe“ gestartet, um solche Destillationseinheiten finanzieren zu können. Foto: Berliner Solarverein
Der Berliner Solarverein bittet um Spenden für solarbetriebene Brunnen, Pumpen und Wasseraufbereitungsanlagen für das Dorf Beruwala in Sri Lanka. „1.500 Euro kostet eine Destillationskollektoreinheit. Das ist zwar ein großer Betrag für einen einzelnen Menschen, für viele Menschen jedoch auch mit kleinen Spenden zu finanzieren“, sagt Peer Schoenau, zweiter Vorsitzender des Solarvereins Berlin. „Jeder Euro hilft. Jeder gespendete Euro wird für die Hilfe vor Ort eingesetzt.“
Da der Verein die Situation in den Katastrophengebieten aus der Ferne nicht genau einschätzen könne und die Spenden nicht nur an die großen Verbände als Sachspende weitergeben wolle, habe er nach einem Ort gesucht, wo noch keine Hilfsorganisation aktiv sei. Das Dorf Beruwala auf Sri Lanka wurde durch die Flutwellen größtenteils zerstört. Den überlebenden Einwohnern der Naturkatastrophe fehlt es vor allem an sauberem Trinkwasser. Eine 2,5 Quadratmeter große Destillationskollektoreinheit produziert gesundes Trinkwasser für eine Großfamilie. Aus belastetem Brackwasser oder Meerwasser kann sie damit am Tag bis zu 20 Liter Trinkwasser gewinnen. Die Anlage ist einfach vor Ort von jedermann aufzustellen.
Weitere Informationen: www.solare-trinkwasserhilfe.de
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 Der Daylan-Fluss im Südwesten der Türkei ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Doch die Dieselmotor-Boote sind eine Gefahr für seltene Tierarten in dem Naturschutzgebiet. Deshalb startet die DGS ein Projekt, um die Kähne auf Solarantrieb umzurüsten. Foto: Appel
Gemeinsam mit dem Solarbootexperten Wolfram Appel will der Landesverband Berlin Brandenburg der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) im Südwesten der Türkei bedrohte Schildkröten mit Solarbooten retten. Inmitten des herrlichen Naturschutzgebietes von Dalyan an der Südküste der Türkei liegt die antike Stätte Kaunos. Die Fahrt durch das meterhohe Schilf des Dalyan-Flusses ist für Touristen ein Erlebnis. Lediglich mit kleinen Booten ist es möglich, durch die gewundenen Schilfkanäle zu tuckern. Doch die Boote sind ein großes Problem, weil sie in dem Fluss lebende Tiere, darunter seltene Meeresschildkröten, verletzen und ihre Dieselmotoren das Wasser verschmutzen.
Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz hatte deshalb im Sommer 2004 ein Projekt gestartet, um auf die Probleme hinzuweisen. Schnell war klar, dass die Solartechnik eine Lösung bieten könnte. Offen blieb aber die Frage, ob sich die Boote für einen Solarantrieb eignen. Ende November 2004 flog deshalb der Ingenieur Wolfram Appel, gesponsert von dem türkischen Reiseunternehmen Öger-Tours, in die Türkei. Vor Ort untersuchte er die Boote. Appels Ergebnisse sind viel versprechend: Die Boote lassen sich umrüsten.
Nun hat die DGS ein Projekt gestartet, um ein erstes Boot mit Solarmodulen auszustatten. Das Solarboot soll als Vorzeigeobjekt dienen, damit möglichst viele weitere Bootsbesitzer in der Region dem guten Beispiel folgen. Die Chancen stehen gut. In der Türkei steigen die Bootsdieselpreise, zugleich dürften in den nächsten Jahren die Solarmodulpreise fallen.
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 Zusätzlich zum Bundeszuschuss von 110 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche können sich Bauherren beim Austausch ihrer alten Heizung mit einem günstigen Kredit der KfW den Wunsch von einer Solarwärmeanlage erfüllen. Foto: Paradigma
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat zum neuen Jahr die Zinsen für Solaranlagen-Kredite gesenkt. Wer seinen alten Heizkessel gegen ein neues Brennwertgerät austauscht und gleichzeitig eine Solarwärmeanlage einbauen lässt, kann beim neuen Programm „Wohnraum modernisieren“ von einem preiswerten Kredit mit einem Zinssatz von 1,46 Prozent profitieren.
Für die Finanzierung von kleinen Photovoltaik-Investitionen bietet die KfW seit 1. Januar ein separates, einfach konzipiertes Programm mit dem Namen „Solarstrom erzeugen“ an. Der Kredithöchstbetrag liegt bei 50.000 Euro. Es steht mit Ausnahme von Kommunen allen Antragstellern offen.
Energetisch hochwertige Neubauten fördert die KfW ab sofort mit dem Programm „Ökologisch bauen“. Mit dem Programm fasst die Förderbank das bisherige CO2-Gebäudesanierungsprogramm und das Programm zur CO2-Minderung bei unveränderten Bestimmungen zusammen.
Weitere Informationen zu den Programmen finden im Internet unter http://newsletter.kfw.de/inxmail2/url?69144a21119
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Am 10. Januar 2005 fiel der Startschuss für den Wettbewerb „Energiesparkommune“, mit dem die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die vielfältigen Energiespar-Projekte deutscher Städte und Gemeinden bundesweit bekannt machen will. Dazu fragt die DUH Spar- und Effizienzmaßnahmen in kommunalen Liegenschaften ab und bewertet sie mit einem Punktesystem. Auch die kommunalen Aktivitäten bei der Energieberatung von Bürgerinnen und Bürgern und Konzepte für die Stadtentwicklung sowie Förderprogramme zum Energiesparen kommen in die Wertung.
Die Kommune mit den meisten Punkten erhält den Titel „Bundeshauptstadt Energiesparen“. Bis zum 15. April 2005 können Städte und Gemeinden ihr Energiespar-Profil bei der DUH einreichen. Neben dem Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt unterstützen zehn Organisationen den Wettbewerb, darunter der BUND, der Deutsche Städtetag, die Deutsche Energie-Agentur sowie das Klima-Bündnis.
Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf der Internetseite www.energiesparkommune.de
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 Biodieselabsatz an deutschen Tankstellen von 2001 bis 2004 Grafik: obs/UFOP
Der Absatz von Biodiesel an deutschen Tankstellen hat sich in den vergangenen beiden Jahren auf 376,6 Millionen Liter verdoppelt. Genug für den durchschnittlichen Jahresverbrauch von 300.000 Pkws. Biodiesel ist damit der am besten verfügbare und etablierte alternative Kraftstoff überhaupt. Das meldet die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen.
Über 1.900 Tankstellen bieten einer steigenden Zahl von Kunden die biogene Alternative zu fossilen Kraftstoffen an. Die Tankstellen sind nur eine von drei Säulen für den Biodieselabsatz. Bedeutender sind der Direktabsatz an Flottenbetreiber sowie die seit Anfang 2004 praktizierte Beimischung von bis zu fünf Prozent Biosprit zu konventionellem Diesel. Spitzenreiter bei der Länderwertung ist Bayern mit einem Absatz von 91,9 Millionen Litern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (87,1), Niedersachsen (46) und Baden-Württemberg (38,4).
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Bewusstsein schaffen - zur Sonne lenken
Unter diese Motto versteht sich die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. als Mittler zwischen Wissenschaftlern, Ingenieuren, Architekten, dem Baugewerbe, dem Handwerk, der Industrie, Behörden und Parlamenten. Diese sollen durch unsere Arbeit an einen Tisch gebracht werden, um ihre gesellschaftliche Verantwortung im Hinblick auf eine notwendige Energiewende hin zu mehr Nachhaltigkeit und dem verstärkten Einsatz erneuerbarer Energieträger zu wahrzunehmen.
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