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Bauliche Voraussetzungen

Möglichst verschattungsfreier Standort
Dachausrichtung von Ost bis West, geneigtes Süddach ist optimal
Die Neigung eines Süddaches von 20° - 40° bietet einen optimalen Energieertrag, aber auch andere Dachneigungen bis zu Fassaden sind möglich.
Bei freistehenden Anlagen z. B. auf Flachdächern auf ausreichende Statik des Dachstuhles achten
Genügend Fläche (mindestens 10 m², je größer die Fläche umso wirtschaftlicher kann die Anlage realisiert werden)
Eine gute Hinterlüftung der Solarmodule optimiert den Energieertrag der Anlage

Erträge von Photovoltaikanlagen

Welchen Ertrag kann man erwarten?

Die Größe einer PV-Anlage wird nach der Leistung des Solargenerators in kWp angegeben. Dieser Wert beschreibt die Modulleistung unter genormten Testbedingungen.

 

Erfahrungsgemäß erzeugt eine 1 kWp PV-Anlage in Deutschland im Jahr zwischen 600 und 1000 kWh Strom, abhängig von der Region (Nord-/Süddeutschland), der Ausrichtung, den Wetterbedingungen und der Anlagentechnik. Klimatisch bedingte Schwankungen der solaren Einstrahlung, die den Ertrag beeinflussen, betragen ca. ± 10% im Jahr. Optimal errichtete Kleinanlagen erreichen heute um 850 kWh pro kWp (Niedersachsen) bis 1000 kWh pro kWp in Südbayern.

 




Deutlich sichtbar ist die jahreszeitliche Verteilung der Energieerträge: Wie nicht anders zu erwarten, sind die Sommererträge erheblich größer als im Winter.

 

Konkret bringt eine Solarstromanlage in Deutschland im Sommerhalbjahr etwa zwei Drittel des Jahresertrages.

 

 


Investitionskosten

Abhängig von Montageart, Anlagengröße, der eingesetzten Technik und den baulichen Gegebenheiten schwanken die Kosten einer Solarstromanlage beträchtlich.

Gleiches gilt für den Aspekt der Anlagenqualität. Hier sind z.B. Anlagen mit Hochleistungsmodulen erfahrungsgemäß teurer als Anlagen mit Standardmodule. Die höheren Kosten können aber unter Umständen aufgrund der höheren Erträge wieder kompensiert werden. Anlagen mit minderwertigen Komponenten werden oftmals sehr günstig angeboten, die DGS rät von solchen Schnäppchen aber ab, da die Zuverlässigkeit über die lange Laufzeit von über 20 Jahren bei schlechtem Material durchaus riskant sein kann.

Stand Mitte 2009 gilt: Aufgrund der Marktentwicklung in den vergangenen Monaten und der EEG-Absenkung Anfang 2009 sind die Anlagenpreise  deutlich gefallen. Aktuell (Stand August 2008) sind Preise von rund 3.000 Euro pro installiertem kWp (netto, also zzgl. Umsatzsteuer) für Großanlagen und Preise zwischen 3.000 und 3.500 Euro pro kWp für Kleinanlagen als "Daumenwert" möglich, wenn eine qualitativ gute Anlage angestrebt wird.

 Mit der nach dem EEG geltenden Einspeisevergütung ist bei guten Standorten ein wirtschaftlicher Betrieb von PV-Anlagen möglich. Gegebenenfalls verbessern weitere Fördermöglichkeiten (z.B. zinsgünstige Darlehen der KfW-Bank) die Wirtschaftlichkeit der Anlage.

 

 


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